Papier ist im Vergleich zu anderen Materialien ein relativ umweltfreundliches Produkt. Aber der Verbrauch in Deutschland ist enorm hoch. Ein durchschnittlicher Einwohner Deutschlands verbraucht über 200 kg Papier pro Jahr. Diese Menge macht deutlich, wie wichtig die getrennte Sammlung von Altpapier ist. Deshalb lohnt es sich auch beim Papier, über Vermeidung nachzudenken. Damit leisten Sie einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Hier einige Tipps: 

  • Im Zeitalter der elektronischen Medien können Sie jede Menge Papier einsparen – allerdings nur, wenn Sie nicht jede E-Mail ausdrucken. Und auch bei Dokumenten kann man sich fragen, ob es nicht bei dem einen oder anderen Text ausreicht, wenn er als Datei zur Verfügung steht.
  • Beidseitiges Kopieren und Ausdrucken spart eine Menge Papier.
  • Einseitig bedrucktes Papier können Sie als Schmierpapier oder für Testausdrucke nutzen. Oder geben Sie solche Seiten Ihren Kindern zum Malen.
  • Papiertaschentücher und -servietten können Sie durch entsprechende Produkte aus Stoff ersetzen.
  • Statt des schnell von der Rolle gerissenen (und ebenso schnell entsorgten) Küchenpapiers erfüllt oft auch ein simpler Lappen den gleichen Zweck.
  • Wiederverwendbare Geschenktüten sind fast in jedem Supermarkt erhältlich und sparen das Geschenkpapier.
  • Bestellen Sie Kataloge ab, wenn Sie sie nicht mehr benötigen.
  • Gegen unnötige Werbung hilft neben dem bekannten Aufkleber auf dem Briefkasten auch ein Eintrag in die sogenannte Robinsonliste.  Wenn Sie sich eintragen, erhalten Sie zumindest von den Unternehmen, die dem deutschen Direktmarketing-Verband angeschlossen sind, keinerlei Werbung mehr. Infos zur Robinsonliste finden Sie unter www.robinsonliste.de .

In die Papiertonne gehören:

  • Briefumschläge
  • Kartons
  • Zeitschriften und Zeitungen
  • Kataloge
  • Briefe
  • Zeitungen
  • Schulhefte
  • Mehl- oder Zuckertüten
  • Müslikartons
  • Druckerpapier